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Stadtschloss Berlin Initiative
Wir bauen das Schloss

Wir bauen das Schloss.

Stadtschloss-Debatte – (28.11.2008)

Spiegel online

Planiert statt saniert: Pünktlich zur Jury-Entscheidung über die genaue Gestalt des neuen alten Stadtschlosses ist der "Palast der Republik" rückstandsfrei plattgemacht. Doch der Streit darum ist noch nicht beendet. Eine Berliner Spezialität, findet Reinhard Mohr: Immer werden, nie sein.
Ende. Aus. Perdu. Das war’s. Erichs Lampenladen, der Palazzo Prozzo, der weltberühmte Palast der Republik, ist komplett abgerissen. Praktisch rückstandsfrei präsentiert sich nun das riesige Areal des historischen Schlossplatzes in Berlins Mitte, auf dem seit dem 23. April 1976 der ganze Stolz der DDR, das quaderförmige sozialistische Volksheim, thronte.
Sein unmittelbarer Vorgänger am Ort, das barocke Hohenzollernschloss, in dem zuletzt Kaiser Wilhelm II. residierte, hatte Walter Ulbricht, der erste große Führer der 1949 gegründeten DDR, 1950 sprengen lassen. Trotz schwerer Kriegsbeschädigungen nahm das Zerstörungswerk drei volle Monate in Anspruch.

Fast drei Jahre aber zog sich nun der "selektive Rückbau" hin, wie es auf der offiziellen Informationstafel hieß. Immer wieder verzögerte sich der sukzessive Abriss des Palasts, in dem einst auch die DDR-Volkskammer tagte, weil an immer neuen Stellen Reste der 5.000 Tonnen Spritzasbest gefunden wurden, die nur sehr behutsam beseitigt werden konnten. Insgesamt 78.000 Tonnen wurden beiseite geschafft.

Weiterführender Link: http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,593263,00.html