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Stadtschloss Berlin Initiative
Wir bauen das Schloss

Wir bauen das Schloss.

Ein Manager für´s Schloss – (30.7.2009)

Berliner Zeitung

Der Wiederaufbau des Berliner Schlosses wird wahrscheinlich von dem Mann geleitet, der bereits den Berlin-Umzug von Bundesregierung und Bundestag vor zehn Jahren erfolgreich gemanagt hat: von dem früheren Geschäftsführer der Bundesbaugesellschaft Berlin (BBB), Manfred Rettig. Das Bundesbauministerium hat Rettig jetzt zum "Beauftragten zur Errichtung der Stiftung Berliner Schloss - Humboldt-Forum" bestellt, die als Bauherrin des 552 Millionen Euro teuren Projekts fungieren soll. Das bestätigte eine Sprecherin des Ministeriums der Berliner Zeitung.

Die Berufung gilt als wichtige Vorentscheidung für die Besetzung des Geschäftsführer-Postens im Vorstand des Stiftungsrats. Diese Position ist nach der des Chefarchitekten das wichtigste Amt für den Wiederaufbau des Schlosses. Rettig wurde bislang schon als Anwärter für den Posten gehandelt. Bis Anfang des Jahres stand er der Bundesbaugesellschaft Berlin vor. Nachdem diese aufgelöst wurde, wird nach einer neuen Verwendung für den Spitzenbeamten gesucht, der 1995 unter Bauminister Klaus Töpfer als Stabsstellenleiter nach Berlin gekommen war. Außer Rettig wird der frühere Präsident des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung, Florian Mausbach, als möglicher Kandidat für den Geschäftsführerposten der Stiftung gehandelt. Mausbach, wie Rettig CDU-Mitglied, ist Ende Mai aus Altersgründen in den Ruhestand gegangen. Er gilt als ausgewiesene fachliche Autorität. Mausbachs Vorteil ist, dass er bis in höchste politische Kreise Unterstützung genießt.
Wer den begehrten Geschäftsführerposten erhält, entscheidet der 14-köpfige Stiftungsrat der Schloss-Stiftung. "Der Stiftungsrat wird sich im September konstituieren und die Weichen stellen für die zügige Besetzung des Vorstandes", sagte Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee (SPD) gestern der Berliner Zeitung. Mittlerweile steht fest, wie der Stiftungsrat besetzt sein wird. Ihm gehören für den Bundestag die Abgeordneten Dirk Fischer (CDU), Hartmut Koschyk (CSU), Uwe Beckmeyer (SPD), Wolfgang Thierse (SPD) und Hans-Joachim Otto (FDP) an. Die Bundesregierung entsendet die beiden Staatssekretäre Nicolette Kressl (Finanzministerium) und Engelbert Lütke Daldrup (Bauministerium) sowie aus dem Hause des Kulturstaatsministers Ingeborg Berggreen-Merkel. Das Land Berlin wird von Kulturstaatssekretär André Schmitz und Senatsbaudirektorin Regula Lüscher vertreten. Die künftigen Nutzer werden von Hermann Parzinger (Stiftung Preußischer Kulturbesitz), Michael Eissenhauer (Staatliche Museen), Claudia Lux (Zentral- und Landesbibliothek) sowie von Christoph Markschies (Humboldt-Uni) repräsentiert.

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